sportzentrum schmelz wien
Wettbewerb
Universitätssportzentrum
Schmelz
2001
mitarbeit:
di nicolaj kirisits,
michela pammer
statik:
di wolfgang bauer
haustechnik:
ing. leopold bartmann
bauphysik:
di wolfgang habian,
di astrid laubenstein
prägnantes element des konzepts ist die über die turnhallen
gestülpte - indoorlaufbahn.
die oberlichten der turnsäle bilden raumhohe glastrennwände
zur indoorlaufbahn. dadurch sind in allen bereichen der laufbahn die sichtbeziehungen
gewährleistet.
weitere sichtbeziehungen entstehen über das atrium der turnsäle
zur transluzenten dachkonstruktion.
diese mehrschalige membrankonstruktion aufgespannt in einer seilkonstruktion
besteht aus einem oberen und einem unteren pneu und einer dazwischenliegenden
transluzenten wärmedämmung (twd).
dadurch wird der wärmeverlust minimiert - in der heißen jahreszeit
werden über die dachflächen sonnensegel gezogen.
die läufer bewegen sich in einer nahezu tageslichtidenten blendfreien
atmosphäre ohne durch äußere reize abgelenkt zu werden.
die unter dem gelände liegenden hallen bzw. hallenteile erhalten
tageslicht über die dachkonstruktion (turnhallen) bzw. über
lichtkegel auf erdgeschossniveau (fechthalle, kraftkammer). die fluchtwegstiegenhäuser
führen über verglaste pavillons ins freie.
die stromlinienförmige hülle der indoorlaufbahn prägt das
erscheinungsbild des usz III. die stahlbetonkonstruktion ist vollständig
in transparente paneele mit twd gehüllt.